Evangelische Kirche Eitorf

Evangelische Frauenhilfe

 

Die Evangelische Frauenhilfe lädt ein …

altzu ihren monatlichen Treffen am 1. Mittwoch eines jeden Monats von 14.30 – 16.30 Uhr in den Gemeindesaal unter der Kirche.

Die Ev. Frauenhilfe in Eitorf gibt es seit vielen Jahrzehnten. In den Anfangsjahren war es noch möglich, aktiv dem christlichen Auftrag der Fürsorge für Menschen in Not nachzukommen und diese zu unterstützen. Das Selbstverständnis hat sich in der Vergangenheit gewandelt. Die Ortsgruppe in unserer Gemeinde zählt etwa 15 Mitglieder – unser zeitältestes Mitglied ist fast 30 Jahre dabei. Die Leitung hat heute eine Pfarrerin. Auch Gäste sind jederzeit gerne willkommen. Die Stärkung durch Gottes Wort ist wichtig, die Begegnung und der Austausch zu aktuellen, gesellschaftlichen oder religiösen Themen. Das Miteinander wird intensiviert durch Ausflüge in die nähere Umgebung. Auch das Feiern sowie das gemeinsame Kaffeetrinken ist tragender Bestandteil der Gemeinschaft.

Die Themen der nächsten Male sind:

01. August: "Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen." (Aurelius Augustus)
07. November: In der Trauer lebt die Liebe weiter - Leben mit Abschieden
05. Dezember: Sternstunden -ein Licht geht auf - astronische Phänomene und ihre Bedeutung für Feste im Kirchenjahr

 
Wir freuen uns auf Sie und ein angenehmes Zusammensein sowie bereichernde Begegnungen.

Pfarrerin Anne Petsch

Unterer Gartenweg 16a, 53783 Eitorf
Tel. (02243) 8465639
Mobil. (0151) 12126985
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Unser Ausflug im Mai 2017

Mit einer kleinen und feinen Gruppe ging es in das Frauenmuseum nach Bonn zur Ausstellung "Katharina von Bora. Von der Pfarrfrau zut Bischöfin. Die Geschichte der weiblichen Reformation."
Wir erfuhren etwas über bedeutende aktive Frauen in der Reformationszeit, wie Argula von Grumbach u.a., Luthers Ansichten z.B. über die Ehe und lasen erhaltende Briefe von ihm, geschrieben an Frau Lutherin bzw. Herr Käthe. Katahrina von Bora, dargestellt von zeitgenössischen Künstlerinnen, ließen wir auf uns wirken: So das Bild "Ohne Gans kein Martin" von Christine Theile. Wo sich Spuren einer weiblichen Reformation bis heute - manchmal mühsam errungen - in der weltweiten Kirche festmachen lassen, z.B. mit der ersten deutschen Bischöfin Maria Jepsen, öffnete das Ende der Ausstellung zu einem einladenden Gespräch. So saßen wir an einer nachinszenierten Tischtafel des Hauses Familie Luther und tauschten uns selbst über unsere Ausstellungseindrücke und -ansichten aus. So muss es gewesen sein an Kätchens Tischchen, an dem damals bis 50 Gäste bewirtet wurden und Luther seine Tischreden hielt.

Pfarrerin Anne Petsch

 


 

Ausflug der Frauenhilfe – ein Tag mit moderner Kunst und viel Natur in Leverkusen

Früh am ersten Mittwoch im Juli starteten dreizehn Damen der Frauenhilfe zum jährlichen Sommerausflug nach Leverkusen. Das Museum Morsbroich mit einer kunstgeschichtlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung des kubanischen Künstlers Diango Hernández stand zuerst auf dem Programm. Wir wurden durch einen theoretischen Strand geführt, den der Künstler in Erinnerung an seine Heimat geschaffen hat. Intuitiv fanden wir einen guten Zugang zu den teils abstrakten Installationen, wie z.B. der Umsetzung eines Liebesgedichtes von José Lezama Lima in Regalform mit Brettern, Sand und Muscheln. Oder dem Brief, den die Natur uns Menschen schreibt – dargestellt mit einem Luftpostbrief auf einem Blatt des kubanischen Nationalbaums, der Königspalme, wie auch den mit freischwebenden Metallstangen nachgebildeten Verläufen von sieben realen Hurrikanen auf Kuba, die alle Frauennamen tragen.

Nach einer kleinen Andacht mit Gedanken zu Wasser, Ufern und der Leben stärkenden Gegenwart Jesu im gediegenen Saal des Barockschlosses, stärkten wir uns dann auch leiblich im nahe gelegenen Schlossrestaurant, um anschließend zu unserem zweiten Ziel aufzubrechen: dem von Carl Duisberg Anfang des 20. Jh. angelegten japanischen Garten. Da gab es viel zu entdecken: stimmungsvolle Wasserläufe – nicht nur schön anzusehen, auch ein Hörgenuss, ein Teehaus und Brücken, von denen wir die Fülle an blühenden Seerosen bestaunten, und Wasserschildkröten, die sich auf Steinen vergnüglich sonnten.

Die angenehme Wetterlage an diesem Tag ließ uns noch einmal zurückkehren zum Schloss Morsbroich, um dort im Schlosspark bei Kaffee, Kuchen und Eis mit Blick auf den begehbaren Brunnen, der für Spaß und Aktion bei Jung und Alt sorgte, ausklingen zu lassen. Erfüllt und bereichert von der guten Gemeinschaft und all den Eindrücken, kehrten wir am frühen Abend glücklich nach Eitorf zurück.

Anne Petsch    


                                                                                                                                                            

Wie jedes Jahr … so auch in diesem Jahr: Sommerausflug der Ev. Frauenhilfe!

Der erste Tag im Juli begann für die Damen der Ev. Frauenhilfe mit einem Ausflug ins Grüne unter einem strahlenden, kornblumenblauen Himmel. Und das bei wahrlich hochsommerlichen Temperaturen.

Zuerst stand der Besuch von Schloss Homburg im Oberbergischen auf dem Programm, mit der Sonderausstellung „Avantgarde aus der Provinz“, die Einblicke in wundervolle Schmuckstücke der Porzellan-Manufaktur Spitzer in Dieringhausen gab. Wie angenehm war an diesem Tag der Aufenthalt im kühlen Keller des Schlosses, wo die Blaufärbung von Stoffen gezeigt wurde sowie Gegenstände und Lebensmittel des alltäglichen Bedarfs. Schon der sowjetische Parteichef L. I. Breschnew saß bei politischen Begegnungen am großen erdebenen Kamin zu Tisch. Manche ließen es sich dennoch nicht nehmen, noch die Treppen in den Turm hochzusteigen und die weite Aussicht zu genießen. Nach einer leiblichen Stärkung in einem nahe gelegenen Gasthof machten wir uns auf den Weg zur Besichtigung der historischen ev. Dorfkirche in Nümbrecht. Herr Hans-Jürgen Söhn, dortiges Gemeindemitglied, hatte viel Ahnung und führte uns fachkundig durch die Kirche, die an eine über 1000-jährige Geschichte des Christentums erinnert. Wir konnten davon lebendige Zeuginnen werden.

Nach so viel Geschichte, interessanten Begegnungen und Eindrücken hatten wir uns die üppigen Eisbecher in einer nahe gelegenen Eisdiele wirklich verdient. Sie brachten auf jeden Fall die notwendige Sommerfrische.

Pfarrerin Anne Petsch