Evangelische Kirche Eitorf

Juni 2017

Gemeindefest an Trinitatis 2017

„Ein besseres Wetter hätten wir uns nicht wünschen können!“, so die allgemeine Meinung an unserem Gemeindefest. Und so konnte es nach dem sehr gut besuchten Familiengottesdienst mit dem Thema „Vergnügt, erlöst, befreit.“ mit den Aktivitäten losgehen.

  
Neben den kulinarischen Leckereien, besonders das Eis war sehr beliebt, sorgten die Auftritte unserer Chöre und sowie des Posaunenchors aus Leuscheid/Herchen für musikalische Unterhaltung. Auf den Hüpfburgen herrschte reges Treiben und manch ein Tiger, Gespenst oder auch Schmetterling war, gezaubert vom Kinderschminken, zu sehen. Wem das noch nicht genug war, konnte sich eine Luftballonfigur knoten lassen und sich so z.B. mit einem Luftballonschwert als Ritter für einen Tag fühlen.

  

Das  Kasperle, der Räuber und die Hexe waren im Kindergarten zu Gast und die Kinder halfen dem Kasperle u.a. bei der Suche nach der Kuchentheke.

Es war eine so entspannte Atmosphäre, dass viele den ganzen Tag über blieben.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die durch ihre Hilfe dieses Fest immer wieder möglich machen. Danke!

 

Mai 2017

Ökumenischer Seniorenausflug – ein Tag im Bergischen Land

Am letzten Maitag ging es in diesem Jahr mit einem bis auf den letzten Platz besetzten Bus ins Bergische Land, wo uns ein vielfältiges, rundes Programm erwartete. Das Ziel war zunächst der  hochgotische Altenberger Dom, eine ehemalige Klosterkirche der seit dem 12. Jahrhundert von den Zisterziensern errichteten Abtei Altenberg, die auf Grund einer sog. “Kabinettsorder“ des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. schon seit 1857 von der evangelischen und katholischen Kirche simultan genutzt wird. Mit zwei Führungen unter fachkundiger Leitung von Frau Picht und Frau Dr. Bruchhäuser wurde uns die Geschichte, die Kunst und das Besondere des Bergischen Doms nahegebracht: Wie z.B. die von Werner Franzen in den Jahren 1986/87 gestaltete Bronzeskulptur „Amplexus“, die Christus darstellt, der Bernhard von Clairvaux und Martin Luther umarmt - ein prägnantes Sinnbild für die Ökumene. Nach dem Mittagstisch mit exzellenter gutbürgerlicher Küche kehrten wir zu einer Mittagsandacht in den Dom zurück. Dompfarrerin Claudia Posche legte die Tageslosung aus und Orgelassistentin Kornelia Kupski, die uns durch ein Orgelkonzert in unserer Eitorfer ev. Kirche bekannt ist, begleitete die Lieder „Wie lieblich ist der Maien“ und „Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren“ auf der nach Schimmelbefall kürzlich renovierten klangreichen Klais-Orgel. Die Vielfalt der über 6000 Orgelpfeifen konnten wir zudem bei einem witzigen, an ein Glockenspiel erinnernden Zwischenspiel kennenlernen.

Eine Orgel ganz anderer Art wurde uns am Nachmittag nach einem kleinen Spaziergang im Wanderparadies mit Jakobs-Pilgerweg am Fluss Dhünn und Kaffee und Kuchen und auch obligatorischen bergischen Waffeln im benachbarten Märchenwald Altenberg vorgeführt: die tanzenden Fontänen, eine Wasserorgel. Zur klassischen Musik eines Wiener Walzers beeindruckten verschiedenste Wasserfontänen in abwechselnd grünes, blaues und violettes Licht getaucht. Dazu versprühten sie angenehme Frische.

Wir alle erlebten den Ausflug als unsere Ökumene bereichernd und vertiefend – nicht nur an diesem ökumenischen Ort. Der pfingstliche Geist, der Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt, war auch bei uns spürbar. Wohlbehalten und nicht zu erschöpft wegen der doch wärmeren Temperaturen kehrten wir nach einer entspannten Fahrt auf Nebenstrecken am frühen Abend nach Eitorf zurück.

Pfarrerin Anne Petsch

Februar 2017

Ökumenischer Seniorenkarneval 2017 - „himmlisch jeck“ war es

   

Trotz wolkenverhangenem Himmel beim „Anflug“ auf das Eitorfer Bürgerzentrum feierten wir mit fast 100 jecken Gästen unseren ökumenischen Seniorenkarneval – in diesem Jahr unter dem Motto „himmlisch jeck“, und das mit einem entsprechend himmlischen Programm. Die Eröffnung um 14.11 Uhr erfolgte durch Pfarrerin Anne Petsch und Pater Gottfried Niemczyk. Danach führten traditionell Hilde Schlein und Paul Langnickel von der Fa. Sching erfrischend und gekonnt, mit ausgezeichneten Anmoderationen, durchs vielfältige und dichte Programm. Den Auftakt machten singend und tänzerisch die Kindergartenkinder des ev. Kindergartens, denen „Schwester Maria“ (Maria Ries) in Verkleidung einer Nonne folgte, die ihre Gedanken zu Gott und Kirche – durchaus auch mit kritischen Tönen - kundtat. Doch nicht genug der Beiträge: Angelika Fischers Gedanken einer Kirchenfrau mündeten in den Refrain „Ich möchte andächtig sein!“ und Elisabeth Niemczyk hatte sich als Seniorin mit den Möglichkeiten und Tücken eines Rollators auseinanderzusetzen. Reichlich Gelegenheit zum eigenen Mitsingen und Schunkeln bot sich in musikalischer Begleitung von Willi Kratz auf dem Akkordeon bei allbekannten Karnevalsliedern, wie „Echte Fründe“, „Denn wenn et Trömmelche jeht“ u.a. In die 20er-Jahre entführten uns vier Tänzerinnen mit Charlestonchoreografien unter der Leitung von Silke Karpowski-Müller. Schließlich, nach so viel abwechslungsreicher Einstimmung, freute man sich auf den Besuch des Eitorfer Prinzenpaars Manuela I. und Rainer II. sowie des Eitorfer Kinderprinzenpaares Laura III. und Alexander I. – selbstverständlich mit Gefolge und in Begleitung des Eitorfer Festausschusses. Auch wenn das Element der beiden Prinzenpaare als aktive Mitglieder des 1. Eitorfer Tauchclubs Xarifae.V. eher das Wasser ist, fühlten sie sich sichtlich in himmlischen Sphären bei uns wohl und wurden nach feierlichem Ordentausch von uns mit kräftigem Applaus und winkenden Händen würdig bedacht. Gemäß der Mottos der beiden Prinzenpaare waren unsere Gäste im voll besetzten Saal auch wirklich gut drauf. Abgetaucht sind wir ganz und gar nicht und viel gelacht haben wir auch. Unsere Herzen tauchten ein in die gute Stimmung, die sie verströmten.Sie übergaben an die KG Turmgarde Eitorf 77 e.V., die mit ihren tänzerischen Darbietungen und Pyramidenformationen ihr ganzes Können zeigten. Zuletzt ließen es sich die Damen Frau Hagen und Elisabeth Niemczyk, als Reinigungskräfte verkleidetet und mit den entsprechenden Utensilien ausgestattet, nicht nehmen, mit ihren aberwitzigen Dialogen noch einmal die ganze Aufmerksamkeit der Gäste zu gewinnen. Ein rundum gelungener und bunter Nachmittag bescherte allen große  Freude. Viele, viele ehrenamtliche Kräfte und Hände haben über Wochen bei der Mitgestaltung dieses Nachmittags vor und hinter den Kulissen geholfen. Diesen allen sei ein ganz herzlicher Dank gesagt: Auch ihr ward himmlisch!

Anne Petsch

Januar 2017

Stromausfall – Dankeschön-Abend begann als "Candlelight Dinner"

Was war das für eine Aufregung in diesem Jahr am Dankeschön-Abend, zu dem wir die ehrenamtlich Tätigen des vergangenen Jahres einladen! Am späten Nachmittag fiel in Eitorf Mitte der Strom aus. Nach einer guten Stunde brannte dann überall das Licht - außer im Bürgerzentrum, in dem unser Dankeschön-Abend stattfindet.  Wir stellten  uns alle schon auf eine gemütliche Feier im Kerzenschein ein. Glücklicherweise fanden wir dann doch noch jemanden, der an den Sicherungskasten konnte, um uns wieder Licht im Dunkeln zu verschaffen.

Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch.

Nach dem leckeren, dann auch sichtbaren Essen wurde das Tanzbein zu guter Musik geschwungen und es wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Helga Strazzanti

 

Rückblick

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nicht alle Texte mit Fotos veröffentlicht.