Evangelische Kirche Eitorf

Juni 2017

Gemeindefest an Trinitatis 2017

„Ein besseres Wetter hätten wir uns nicht wünschen können!“, so die allgemeine Meinung an unserem Gemeindefest. Und so konnte es nach dem sehr gut besuchten Familiengottesdienst mit dem Thema „Vergnügt, erlöst, befreit.“ mit den Aktivitäten losgehen.

 
Neben den kulinarischen Leckereien, besonders das Eis war sehr beliebt, sorgten die Auftritte unserer Chöre und sowie des Posaunenchors aus Leuscheid/Herchen für musikalische Unterhaltung.

 

Auf den Hüpfburgen herrschte reges Treiben und manch ein Tiger, Gespenst oder auch Schmetterling war, gezaubert vom Kinderschminken, zu sehen. Wem das noch nicht genug war, konnte sich eine Luftballonfigur knoten lassen und sich so z.B. mit einem Luftballonschwert als Ritter für einen Tag fühlen.

 

Das  Kasperle, der Räuber und die Hexe waren im Kindergarten zu Gast und die Kinder halfen dem Kasperle u.a. bei der Suche nach der Kuchentheke.

      

Es war eine so entspannte Atmosphäre, dass viele den ganzen Tag über blieben.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die durch ihre Hilfe dieses Fest immer wieder möglich machen. Danke!

 

Mai 2017

Ökumenischer Seniorenausflug – ein Tag im Bergischen Land

Am letzten Maitag ging es in diesem Jahr mit einem bis auf den letzten Platz besetzten Bus ins Bergische Land, wo uns ein vielfältiges, rundes Programm erwartete. Das Ziel war zunächst der  hochgotische Altenberger Dom, eine ehemalige Klosterkirche der seit dem 12. Jahrhundert von den Zisterziensern errichteten Abtei Altenberg, die auf Grund einer sog. “Kabinettsorder“ des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. schon seit 1857 von der evangelischen und katholischen Kirche simultan genutzt wird. Mit zwei Führungen unter fachkundiger Leitung von Frau Picht und Frau Dr. Bruchhäuser wurde uns die Geschichte, die Kunst und das Besondere des Bergischen Doms nahegebracht: Wie z.B. die von Werner Franzen in den Jahren 1986/87 gestaltete Bronzeskulptur „Amplexus“, die Christus darstellt, der Bernhard von Clairvaux und Martin Luther umarmt - ein prägnantes Sinnbild für die Ökumene. Nach dem Mittagstisch mit exzellenter gutbürgerlicher Küche kehrten wir zu einer Mittagsandacht in den Dom zurück. Dompfarrerin Claudia Posche legte die Tageslosung aus und Orgelassistentin Kornelia Kupski, die uns durch ein Orgelkonzert in unserer Eitorfer ev. Kirche bekannt ist, begleitete die Lieder „Wie lieblich ist der Maien“ und „Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren“ auf der nach Schimmelbefall kürzlich renovierten klangreichen Klais-Orgel. Die Vielfalt der über 6000 Orgelpfeifen konnten wir zudem bei einem witzigen, an ein Glockenspiel erinnernden Zwischenspiel kennenlernen.

Eine Orgel ganz anderer Art wurde uns am Nachmittag nach einem kleinen Spaziergang im Wanderparadies mit Jakobs-Pilgerweg am Fluss Dhünn und Kaffee und Kuchen und auch obligatorischen bergischen Waffeln im benachbarten Märchenwald Altenberg vorgeführt: die tanzenden Fontänen, eine Wasserorgel. Zur klassischen Musik eines Wiener Walzers beeindruckten verschiedenste Wasserfontänen in abwechselnd grünes, blaues und violettes Licht getaucht. Dazu versprühten sie angenehme Frische.

Wir alle erlebten den Ausflug als unsere Ökumene bereichernd und vertiefend – nicht nur an diesem ökumenischen Ort. Der pfingstliche Geist, der Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt, war auch bei uns spürbar. Wohlbehalten und nicht zu erschöpft wegen der doch wärmeren Temperaturen kehrten wir nach einer entspannten Fahrt auf Nebenstrecken am frühen Abend nach Eitorf zurück.

Pfarrerin Anne Petsch

Februar 2017

Ökumenischer Seniorenkarneval 2017 - „himmlisch jeck“ war es

   

Trotz wolkenverhangenem Himmel beim „Anflug“ auf das Eitorfer Bürgerzentrum feierten wir mit fast 100 jecken Gästen unseren ökumenischen Seniorenkarneval – in diesem Jahr unter dem Motto „himmlisch jeck“, und das mit einem entsprechend himmlischen Programm. Die Eröffnung um 14.11 Uhr erfolgte durch Pfarrerin Anne Petsch und Pater Gottfried Niemczyk. Danach führten traditionell Hilde Schlein und Paul Langnickel von der Fa. Sching erfrischend und gekonnt, mit ausgezeichneten Anmoderationen, durchs vielfältige und dichte Programm. Den Auftakt machten singend und tänzerisch die Kindergartenkinder des ev. Kindergartens, denen „Schwester Maria“ (Maria Ries) in Verkleidung einer Nonne folgte, die ihre Gedanken zu Gott und Kirche – durchaus auch mit kritischen Tönen - kundtat. Doch nicht genug der Beiträge: Angelika Fischers Gedanken einer Kirchenfrau mündeten in den Refrain „Ich möchte andächtig sein!“ und Elisabeth Niemczyk hatte sich als Seniorin mit den Möglichkeiten und Tücken eines Rollators auseinanderzusetzen. Reichlich Gelegenheit zum eigenen Mitsingen und Schunkeln bot sich in musikalischer Begleitung von Willi Kratz auf dem Akkordeon bei allbekannten Karnevalsliedern, wie „Echte Fründe“, „Denn wenn et Trömmelche jeht“ u.a. In die 20er-Jahre entführten uns vier Tänzerinnen mit Charlestonchoreografien unter der Leitung von Silke Karpowski-Müller. Schließlich, nach so viel abwechslungsreicher Einstimmung, freute man sich auf den Besuch des Eitorfer Prinzenpaars Manuela I. und Rainer II. sowie des Eitorfer Kinderprinzenpaares Laura III. und Alexander I. – selbstverständlich mit Gefolge und in Begleitung des Eitorfer Festausschusses. Auch wenn das Element der beiden Prinzenpaare als aktive Mitglieder des 1. Eitorfer Tauchclubs Xarifae.V. eher das Wasser ist, fühlten sie sich sichtlich in himmlischen Sphären bei uns wohl und wurden nach feierlichem Ordentausch von uns mit kräftigem Applaus und winkenden Händen würdig bedacht. Gemäß der Mottos der beiden Prinzenpaare waren unsere Gäste im voll besetzten Saal auch wirklich gut drauf. Abgetaucht sind wir ganz und gar nicht und viel gelacht haben wir auch. Unsere Herzen tauchten ein in die gute Stimmung, die sie verströmten.Sie übergaben an die KG Turmgarde Eitorf 77 e.V., die mit ihren tänzerischen Darbietungen und Pyramidenformationen ihr ganzes Können zeigten. Zuletzt ließen es sich die Damen Frau Hagen und Elisabeth Niemczyk, als Reinigungskräfte verkleidetet und mit den entsprechenden Utensilien ausgestattet, nicht nehmen, mit ihren aberwitzigen Dialogen noch einmal die ganze Aufmerksamkeit der Gäste zu gewinnen. Ein rundum gelungener und bunter Nachmittag bescherte allen große  Freude. Viele, viele ehrenamtliche Kräfte und Hände haben über Wochen bei der Mitgestaltung dieses Nachmittags vor und hinter den Kulissen geholfen. Diesen allen sei ein ganz herzlicher Dank gesagt: Auch ihr ward himmlisch!

Anne Petsch

Januar 2017

Stromausfall – Dankeschön-Abend begann als "Candlelight Dinner"

Was war das für eine Aufregung in diesem Jahr am Dankeschön-Abend, zu dem wir die ehrenamtlich Tätigen des vergangenen Jahres einladen! Am späten Nachmittag fiel in Eitorf Mitte der Strom aus. Nach einer guten Stunde brannte dann überall das Licht - außer im Bürgerzentrum, in dem unser Dankeschön-Abend stattfindet.  Wir stellten  uns alle schon auf eine gemütliche Feier im Kerzenschein ein. Glücklicherweise fanden wir dann doch noch jemanden, der an den Sicherungskasten konnte, um uns wieder Licht im Dunkeln zu verschaffen.

Der guten Laune tat das aber keinen Abbruch.

Nach dem leckeren, dann auch sichtbaren Essen wurde das Tanzbein zu guter Musik geschwungen und es wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Helga Strazzanti

 

Dezember 2016

 

 

Gemeindefest am 1. Advent


Seniorenadventsfeier 2016 – stimmungsvoll und festlich

Anfang Dezember letzten Jahres war es wieder so weit: Über 80 Seniorinnen und Senioren machten sich auf den Weg ins Bürgerzentrum, um einen schönen Adventsnachmittag für zwei Stunden in netter Gemeinschaft zu erleben. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Anne Petsch und besinnlichen Gedanken zu adventlichen Bräuchen und typischen Düften und Leckereien erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen Beiträgen undTextlesungen.

Die Kindergartenkinder unseres Ev. Kindergartens machten in Begleitung von Leiterin Frau Maar und Erzieherin Julia Hönicke wie immer den Anfang  – u.a. mit dem Kinderlied „Dicke rote Kerzen“, gefolgt von Matthias Friesen, der am E-Piano nicht nur die Mondscheinsonate, sondern auch ein manchen Gästen bekanntes russisches Lied spielte. Zwei Seniorinnen, Frau Raabe und Frau Bloink-Lehmann, trugen „Eine sehr merkwürdige Weihnachtsgeschichte“ vor und luden zwischendrin zum Mitsingen der einzelnen Strophen des Adventsliedes „Fröhlich soll mein Herze springen“ von Paul Gerhardt ein.

Spontan trug eine Dame einen mitgebrachten Text zur Zeit vor. Den musikalischen Abschluss machte Lucia Röttig mit ihrer Flöte. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken stärkte man sich und nutzte die Zeit zu Gespräch und Begegnung – Willi Kratz zauberte dazu besinnliche Hintergrundmusik in den Raum. Mit einem Segen für den Weg zur Krippe, der Einladung, dem Weihnachtsstern zu folgen und sich bereit zu machen für das Fest der Liebe, war man festlich eingestimmt für die kommende Zeit. So sei allen ein herzliches Dankeschön gesagt, die zum guten Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben: die vorbereitet und geholfen haben, die mitgewirkt haben mit Herz und Ideen, die gekommen sind.

Anne Petsch

Oktober 2016

Rudolf-Hopf-Stiftung: Tagesausflug für SeniorInnen

 

 Der Stiftungsrat der Rudolf-Hopf-Stiftung beschloss in seiner letzten Sitzung 2016, Seniorinnen und Senioren aus unserer Gemeinde zu einem Tagesausflug einzuladen. Die Stiftung stellte Mittel aus dem Haushalt 2016 zur Verfügung und unsere Gemeindeschwester Lili übernahm zusammen mit unserem Gemeindebüro die Organisation. Am xx. Oktober konnte der Ausflug stattfinden. Hier einige Eindrücke:

Eine Tagesfahrt an die Mosel machten 21 Senioren. Die Fa. Krautscheid betreute uns in ihrer bewährten Art auf dieser Tour. Ohne Probleme wurden die Rollatoren von unserem Fahrer in den Kofferraum verstaut. Die Fahrt ging über die Autobahn direkt nach Bernkastel-Kues. Wir waren alle angetan von den herrlichen, mit Blumen geschmückten Fachwerkhäusern im Malerwinkel, die - so sollte man meinen - jeden Moment umkippen würden. Mit Zwiebelkuchen und Federweißer wurde unser Hunger gestillt. Gut gestärkt ging´s weiter die Mosel entlang. Die Weinberge hatten teilweise schon ihre Herbstkleidung an. In Beilstein stiegen wir auf ein Schiff um. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt durch die Schleuse! In Cochem legten wir an. Kaffee und Kuchen schmeckten schon wieder. Die Auslagen in den Geschäften verführten so manch einen zum Kauf. Alles in allem hatten wir einen herrlichen Tag. Unser Dank geht an das Ehepaar Hopf, das uns diesen schönen Tag durch seine Stiftung ermöglicht hat.

Ruth Betge

 

Erntedank Gottesdienst

Einmal im Jahr, am Erntedankfest, danken wir Gott besonders für alles, was wir von ihm für unser Leben erhalten haben. Der Gottesdienst wurde von unseren Konfirmanden gestaltet. Zu den einzelnen Buchstaben des Wortes „Dank“ haben die Konfirmanden sich Gedanken gemacht, wofür wir danken sollten.

„D“ wie Dinge, die unser Leben erleichtern, schön machen und beschäftigen, die Freude machen und nützlich sind.

„A“ wie das All, für das ganze Weltall, für die Schöpfung, das, worüber man staunen kann, für alles, was lebt und wächst, vom Sandkorn bis zum Sternenhimmel.

„N“ wie Nähe, da geht es um Beziehungen. Zwischen den Menschen und zwischen Gott und uns Menschen: die Liebe, das Vertrauen, die Gefühle, das Miteinander, die Zärtlichkeit und den Trost.

„K“ wie Kinder, die Aufgabe, ein Kind zu begleiten. Die Mischung aus Nähe, Distanz, Begleitung und Loslassen. Die Dankbarkeit für jedes neue Leben, ein Geschenk Gottes, ein Wunder. Kinder zeigen uns, dass Gott immer noch mit uns etwas Neues vorhat.

In diesem Gottesdienst haben wir auch unsere neuen Katechumenen begrüßt, denn nach den Herbstferien beginnt für sie der Unterricht. So gab es auch nach dem Gottesdienst für alle noch Waffeln und Apfelkuchen im Gemeindesaal, dafür sagen wir hier auch danke, wir haben es alle genossen.

Krimhild Pulwey-Langerbeins

 

September 2016

Gemeinsamer Kinderbibeltag:                                                                                              

 … Alles zu seiner Zeit: lachen - weinen – suchen – finden!

 

Am Samstag, den 10. September um 14.30 Uhr ging es los!!!

Alle Kinder waren da, aus Leuscheid, Herchen und Eitorf. Das Gleichnis von der kostbaren Perle stand im Mittelpunkt dieses Nachmittags. Das Himmelreich ist so, als ob Gott auf der Suche nach der kostbarsten Perle ist. Die Perle, das sind wir, jeder einzelne von uns, einzigartig und ganz besonders! Gott gibt nie auf, uns zu finden. Indem er alles für uns gibt, macht er auch uns Mut, loszulassen, aufzubrechen, uns ganz auf ihn einzulassen und nicht an materiellen Gütern zu haften. In unserem Leben gibt es für alles eine Zeit: geboren werden, sterben, pflanzen, ausreißen, lachen, klagen, tanzen, herzen, lieben, streiten, Friede hat seine Zeit.

Dieser Tag war für alle sehr ereignisreich, es ging auf die Hüpfburg, es wurde gespielt und gelacht, gebetet und gesungen, gebastelt, und dann gab es für alle noch Waffeln mit Vanilleeis und Sahne oder sogar mit Nutella. Zum Schluss haben wir noch gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert, wo jede und jeder ein Segensband zum Umbinden mit nach Hause nehmen konnte. Alles in allem ein schöner Tag. Ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem Tag mitgeholfen haben.

Krimhild Pulwey- Langerbeins

August 2016

Jubiläumskonfirmation 2016

Mit einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst unter der musikalischen Mitwirkung von Ina Zozin (Querflöte) und Markus Wolters (Orgel) begingen am 21. August 2016 in der ev. Kirche in Eitorf zwei Jubilare die Gnadenkonfirmation (70 Jahre), zwölf JubilarInnen die diamantene (60 Jahre) und elf die goldene Konfirmation (50 Jahre). Die Erinnerung an Gottes Liebe und Segen, die uns mit der Taufe gegeben wurden und in der wir leben, wurde in der Festpredigt anschaulich entfaltet. Die Jubilarinnen und Jubilare wurden zeichenhaft dafür erneut mit Handauflegung eingesegnet. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagstisch bot sich reichlich Gelegenheit, sich über die vergangenen Zeiten auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen für den weiteren Lebensweg Gottes Segen.

Anne Petsch

Ökumenisches Sommerfest - mit Zauberkünsten

Zum ökumenischen Sommerfest „Zauberkünste“ luden die Ev. Kirchengemeinde Eitorf und die Kath. Pfarrgemeinde St. Patricius am 24. August 2016 in das kath. Pfarrheim St. Patricius. Nach einem Grußwort von Pater Gottfried Niemczyk und einführenden Gedanken von Pfarrerin Anne Petsch zu der Frage, ob Jesus auch ein Zauberer gewesen ist, wenn er Wunder tat, wurde die Bühne den echten Zauberern, dem Zwillingspaar Franz und Theo Steinhauer aus Hennef, überlassen: Es wurden Blumen aus dem Nichts gezaubert, die großen Beifall bescherten, ein Seiltrick verblüffte, und ein Krug, der stetig Wasser hergab, verwunderte doch sehr. Die Gäste unterstützten die Zauberer natürlich tatkräftig mit bekannten Zaubersprüchen. Bei Kaffee und Kuchen versuchte man noch so manchem Zaubergeheimnis auf die Spur zu kommen. Anschließend rezitierte Frau Zorn die bekannte Ballade „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe – und das auswendig. Bewundernswert! Jede und jeder konnte sich dann noch an dem Rätsel „Die wundersamen Reiter“ versuchen. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal erlebten die Seniorinnen und Senioren alles in allem einen zauberhaften Nachmittag. Ein ganz herzlicher Dank ist allen gesagt, die zum rundum guten Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.

Anne Petsch

Juli 2016

Kinderbibeltage: Lieber Gott  …   Amen!

Wie in jedem Jahr in den Sommerferien fanden auch dieses Jahr unsere Kinderbibeltage statt. Alle Kinder und Teamer/innen waren schon aufgeregt, was passiert dieses Jahr wieder alles? Es ging um das Beten, das Gespräch mit Gott.

Der 1. Tag hatte das Thema: Da ist einer, zu dem ich mit allem kommen kann.       
Wie immer begann der Tag in der Kirche mit allen zusammen, dann ging es in die Kleingruppen, in denen gespielt, gebastelt und sich mit dem Thema auseinandergesetzt wurde.

Der 2. Tag hatte zum Thema: Was habe ich vom Beten?                                             
Die biblische Geschichte vom Pharisäer und Zöllner und der Kampf Jakobs am Jabbok waren hier Mittelpunkt.

Am 3. Tag ging es um unsere Welt: Was hat die Welt von meinem Beten?                
Beten holt die göttliche Dimension in die Welt hinein. Da war uns die Jona-Geschichte ganz wichtig.

Im Familiengottesdienst ging es dann um das Gebet unseres Herrn Jesus, das Vaterunser. Jede Bitte war eine Station in diesem Gottesdienst, so haben wir bei der Bitte um das tägliche Brot miteinander das Brot geteilt.

Es war eine rundum gute Zeit und so danken wir allen, die beim Gelingen der tollen Tage mitgeholfen haben, und auch ein großes Dankeschön an unser Küchenteam, das keine Wünsche offen gelassen hat.

Krimhild Pulwey-Langerbeins

 

Ausflug der Frauenhilfe – ein Tag mit moderner Kunst und viel Natur in Leverkusen

Früh am ersten Mittwoch im Juli starteten dreizehn Damen der Frauenhilfe zum jährlichen Sommerausflug nach Leverkusen. Das Museum Morsbroich mit einer kunstgeschichtlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung des kubanischen Künstlers Diango Hernández stand zuerst auf dem Programm. Wir wurden durch einen theoretischen Strand geführt, den der Künstler in Erinnerung an seine Heimat geschaffen hat. Intuitiv fanden wir einen guten Zugang zu den teils abstrakten Installationen, wie z.B. der Umsetzung eines Liebesgedichtes von José Lezama Lima in Regalform mit Brettern, Sand und Muscheln. Oder dem Brief, den die Natur uns Menschen schreibt – dargestellt mit einem Luftpostbrief auf einem Blatt des kubanischen Nationalbaums, der Königspalme, wie auch den mit freischwebenden Metallstangen nachgebildeten Verläufen von sieben realen Hurrikanen auf Kuba, die alle Frauennamen tragen.

Nach einer kleinen Andacht mit Gedanken zu Wasser, Ufern und der Leben stärkenden Gegenwart Jesu im gediegenen Saal des Barockschlosses, stärkten wir uns dann auch leiblich im nahe gelegenen Schlossrestaurant, um anschließend zu unserem zweiten Ziel aufzubrechen: dem von Carl Duisberg Anfang des 20. Jh. angelegten japanischen Garten. Da gab es viel zu entdecken: stimmungsvolle Wasserläufe – nicht nur schön anzusehen, auch ein Hörgenuss, ein Teehaus und Brücken, von denen wir die Fülle an blühenden Seerosen bestaunten, und Wasserschildkröten, die sich auf Steinen vergnüglich sonnten.

Die angenehme Wetterlage an diesem Tag ließ uns noch einmal zurückkehren zum Schloss Morsbroich, um dort im Schlosspark bei Kaffee, Kuchen und Eis mit Blick auf den begehbaren Brunnen, der für Spaß und Aktion bei Jung und Alt sorgte, ausklingen zu lassen. Erfüllt und bereichert von der guten Gemeinschaft und all den Eindrücken, kehrten wir am frühen Abend glücklich nach Eitorf zurück.

Anne Petsch                                                                                                                                                                

Mai 2016

Gemeinde- und Kindergartenfest 2016

Gemeindefest 2016  –  Ein gutes Beispiel für ein funktionierendes „Netzwerk“

 Unser Gemeindefest begann mit einem Gottesdienst um 11.00 Uhr und wurde mit einem Singkreis der Kindergartenkinder unter der Leitung von Frau Maar fröhlich eröffnet. Unsere Katechumenen gestalteten den Gottesdienst eifrig mit.

Das Thema war „Wir vernetzen uns“, was unsere Pfarrerin Frau Pulwey-Langerbeins wörtlich nahm. Aus Gemeindemitgliedern wurde eine Menschenkette, aus der Kette ein buntes Netz, so bunt wie unsere Gemeinde. Viele kennen und unterstützen sich schon in der Gemeinde und das ist das, was Gemeinde, Gemeinschaft ausmacht.

Dem Gottesdienst folgte ein buntes Fest, das für jeden Geschmack und jedes Alter etwas zu bieten hatte. Ein besonderes Highlight war das Musical „Israel in Ägypten“ von Thomas Riegler, das Imke  Frobeen mit den „Orgelpfeifen“, zusammen mit dem katholischen Kinderchor „Glissando“ unter der Leitung von Birgit Rom, geplant und durchgeführt hat: Die Kirche war „rappelvoll“ mit begeisterten Besuchern.

Es war ein rundum tolles Fest, das etwas zu früh durch den Regen beendet wurde. Ein dickes Dankeschön an alle Helfer, besonders an den Festausschuss und Karin Koch. Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder so schön wird und unser Helfer-“Netzwerk“ so prima mitarbeitet.

Angelika Popiesz

April 2016

Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr  – verführt und verzaubert

Beim diesjährigen Seniorenausflug am 29. April 2016 ließen sich unsere zweiundvierzig Gäste im Schokoladenmuseum in Köln sinnlich verführen. Keine und keiner konnte da wirklich widerstehen, sich sinnlich begeistern zu lassen. Sehr anschaulich wurde uns nicht nur die Schokoladenherstellung vom Rohkakao zur Praline durch die gläserne Fabrik vorgeführt, sondern auch die Geschichte des Kakaoanbaus, die Ernte der Kakaobohnen und was fairer Handel bedeutet. Während des Ausstellungsrundgangs bekamen wir sogar eine Kostprobe gereicht von einem wunderschönen Schokoladenbrunnen.  Wem das feucht-tropische Klima im Tropenhaus nichts ausmachte, der konnte dort echte Kakaobäume bewundern. Anschließend ließen wir uns natürlich noch im Chocolat Grand Café des Museums mit grandiosem Panoramablick auf den Rhein verwöhnen. Bei einer köstlichen Tasse heißer Schokolade oder auch der umwerfenden Schokoladentorte wurden nicht nur viele Kalorien zu sich genommen, sondern die Inhaltsstoffe Koffein und Serotonin sorgten dafür, dass wir glücklich und munter wieder nach Eitorf zurückkehren konnten.

  Anne Petsch

Februar 2016

Ökumenischer Seniorenkarneval 2016 - "Schön jeck"

Fast einhundert Gäste verbrachten an einem sonnigen Donnerstagnachmittag pünktlich ab 14.11 Uhr schön jecke karnevalistische Stunden im Bürgerzentrum. Absolut humorvoll und souverän führte Hilde Schlein von der Firma Sching durch das Programm, das schön jeck schon begann: Ein Engel (Paul Langnickel) betrat den Raum, der nach dem weihnachtlichen Krippenspiel wohl seinen Abflug verpasst hatte. Er entschwebte und kam glücklicherweise in Clownsgestalt wieder zu uns.

Allen sei ganz herzlich gedankt, die vor und hinter den Kulissen mitgewirkt haben, und dazu ein dreifaches „Eitorfer Alaaf“:

Den Gästen, die kräftig mitgesungen und geschunkelt haben. Den Kindern des ev. Kindergartens für Gesang und Tanz. Der verzaubernden Tanzformation „Die Tanzmäuse“. Den kecken Büttenrednerinnen Frau Hagen und Elisabeth. Den vielen freundlich-aufmerksamen helfenden Händen. Der musikalischen Begleitung und den Liedbeiträgen von Willi Kratz am Klavier und Akkordeon. Und natürlich dem glanzvollen Auftritt des Prinzenpaares Ralf I. und Prinzessin Regina I. und dem Kinderprinzenpaar Caroline I. und Louis-Finn I. von der KG Närrische Brückenwache e.V. aus Alzenbach sowie den gekonnten tänzerischen Darbietungen der KG Turmgarde Eitorf 77 e.V.

  

Anne Petsch

 

Rückblick

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