Evangelische Kirche Eitorf

Evangelischer Kindergarten Goethestraße

 

 

Der Evangelische Kindergarten Eitorf stellt sich vor

Das Kindergarten-Team

Stehend von links:
Jessica Martens (Gruppenleiterin gelbe Gruppe), Martina Patzke-Quadt (Erzieherin grüne Gruppe),
Carina Bonert (Erzieherin grüne Gruppe), Julia Hönecke (Erzieherin blaue Gruppe),
Angelika Popiezs (Lehrerin und Verfügungskraft), Melanie Basner (Kinderpflegerin, blaue Gruppe),
Svenja Gabriel (Erzieherin im Anerkennungsjahr, gelbe Gruppe)

Sitzend von links:
Michaela Peglow (Erzieherin gelbe Gruppe), Mechthild Vogt (Gruppenleiterin blaue Gruppe),
Eugenie Maar (Leiterin und Gruppenleiterin grüne Gruppe)


Goethestraße 16, 53783 Eitorf
Telefon (02243) 24 30
Mai:l Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Im Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde werden 70 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in drei verschiedenen Gruppen betreut, die nach Farben benannt werden.
Die Räume des Kindergartens haben unterschiedliche pädagogische Schwerpunkte, z.B. Kreativbereich, Bauen, Konstruieren, Regel - und Tischspiele, Rollenspielbereich, ect.
Die Flure der Einrichtung, die Turnhalle und das Außengelände bieten vielfältige Spiel - und Bewegungsmöglichkeiten. Im Außengelände ist ein großer Fahrzeugpark vorhanden.
Der Kindergarten arbeitet nach dem teiloffenen Prinzip, was den Kindern während des Freispiels ermöglicht, die Gruppenräume nach Absprache mit Erzieherinnen zu wechseln und alle Spielbereiche nach ihren Bedürfnissen zu nutzen. Die Stärken der pädagogischen Arbeit sind Kreativität, Naturerfahrung, Spracherziehung, Bewegungserziehung, musikalische Frühförderung, Religionspädagogik.
Durch die wöchentliche Gottesdienste mit Pfarrerin Frau Pulwey-Langerbeins und gemeinsame Feste und Gottesdienste mit der Gemeinde ist der Kindergarten eng in die Gemeinde eingebunden.
Die Religionspädagogik ist die Grundlage beim Vermitteln von Werten und Normen, Vertrauen und Geborgenheit. Anderen Kulturen und Weltanschauungen wird mit Toleranz begegnet.

Unsere Rahmenbedingungen

In unserer Einrichtung können zur Zeit 70 Kinder betreut werden, davon 64 im Alter von 3 bis 6 Jahren und 6 Kinder ab 2 Jahren.

Unsere Öffnungszeiten:

Für Kinder mit 35 Wochenstunden Betreuungszeit 7.00 bis 14.00 Uhr
Für Kinder mit 45 Wochenstunden Betreuungszeit 7.00 bis 16.00 Uhr


Welche Betreuungszeiten angeboten werden, wird durch jährliche Bedarfsbefragung der Eltern in Abstimmung mit dem Träger der Einrichtung, der evangelischen Kirchengemeinde Eitorf, bestimmt. Je nach freien Plätzen können die Eltern aus den genannten Wochenstundenbudgets wählen. Dies wird im Anmeldegespräch mit der Leiterin geklärt.

Die Kinder, die in unserer Einrichtung angemeldet sind, werden in drei Gruppen betreut.

Die grüne Gruppe                 
mit 25 Plätzen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. In diesen
Gruppenräumen liegt der Schwerpunkt auf dem Kreativbereich mit Malen, Matschen, Tonarbeiten, Kleben
und Schneiden   sowie Gestalten mit verschiedensten Materialien. Es gibt einen Rollenspielbereich, der in zwei Ebenen eines großen Spielhauses eingebunden ist. Der Nebenraum kann variabel genutzt werden, z.B. zum Werken, Konstruieren oder für Kreativangebote.

Die gelbe Gruppe             
mit 25 Plätzen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. In diesem Gruppenraum liegt der Schwerpunkt auf Bauen, Konstruieren sowie Regel- und Tischspielen. Es gibt auch einen kleinen Maltisch. Im Nebenraum der gelben Gruppe laden eine Kletterwand und ein Bällebad zur Bewegung ein.

Die blaue Gruppe    
mit 14 Plätzen für Kinder von 3 bis 6 Jahren sowie 6 Plätzen für Kinder ab 2 Jahren. Diese Gruppe befindet sich in der unteren Ebene. Im Hauptraum der Gruppe und in der Hochebene gibt es einen Kaufladen, eine Puppenwohnung, einen Baubereich und Tische: zum Essen, Kreativ sein für Tisch- und Gesellschaftsspiele.


Im Nebenraum der Gruppe gibt es einen großen Bauteppich für Bahnen, ein Spiegelzelt und ein Sofa mit Bücherregal für gemütliche Leserunden. Gegenüber der blauen Gruppe liegt der Ruheraum, der für die Kleingruppennutzung bzw. zum Schlafen für die U3-Kinder dient.

Weiterhin gehört eine Turnhalle zum Kindergarten, in der die wöchentliche Bewegungserziehung der Gruppen stattfindet. Hier können die Kinder im Freispiel nach Absprache in Kleingruppen allein spielen. Es gibt verschiedene Turn- und Psychomotorikmaterialien, die genutzt werden können.

Im Flurbereich oben gibt es eine Kletterwand sowie verschiedene Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ansprüchen an die Fähigkeiten der Kinder. Auch den unteren Flurbereich können die Kinder zur Bewegung nutzen.

Der Personalraum dient den Mitarbeiterinnen als Ort für Dienstbesprechungen und Vorbereitungszeiten. Ebenso führen wir hier die ausführlichen Gespräche mit Eltern und anderen Kooperationspartnern. In Kleingruppen kann der Raum für intensive Förderung z. B. durch Therapeuten genutzt werden.


Das Außengelände des Kindergartens bietet vielfältige Spiel- und Erfahrungsbereiche:
•    Sandbereich mit Matschanlage
•    Vogelnestschaukel
•    Spielhäuschen aus Holz
•    Rutsche auf dem Hügel mit Klettersteinen
•    Klettergerüst
•    Verschiedene Rückzugsmöglichkeiten
•    Motorrad mit Beiwagen-Wippe

Verschiedene Fahrzeuge können auf dem gepflasterten Hofbereich genutzt werden. Dort ist auch großflächiges Malen mit Kreide , Stelzenlaufen und Fußball spielen möglich.  Am Gebäude ist eine Maltafel angebracht sowie ein Basketballkorb in kindgerechter Höhe.

Termine:

Wichtige Termine 2018 bis zu den Sommerferien

26. Januar

Zahnärztliche Untersuchung und zahnmedizinische Gesundheitserziehung

8.30 Uhr

01.Februar

Kindergarten trägt ein kleines Programm beim Seniorenkarneval vor

14.11 Uhr

08. Februar

Karnevalsfeier im Kindergarten,

ab 14.00 Uhr geschlossen

 

13. Februar

QM - Tag

Kindergarten ist für die Kinder zu

 

27. Februar

Vorschulkinder der grünen Gruppe besuchen die Feuerwehr

vormittags

28. Februar

Vorschulkinder der gelben Gruppe besuchen die Feuerwehr

vormittags

01.März

Vorschulkinder der grünen Gruppe besuchen die Bäckerei Gilgens in Hennef

vormittags

12. März

Oster-Eltern-Kind-Nachmittag im Kindergarten

14.00-16.00 Uhr

22. März

Vorschulkinder der gelben Gruppe besuchen die Bäckerei Gilgens in Hennef

vormittags

29. März

Osterfeier im Kindergarten

vormittags

19. April

Bewegungsfest in der GGS Eitorf,

Vorschulkinder sind eingeladen

10.00 Uhr

30. April

QM – Tag

Kindergarten ist für die Kinder zu

 

27. Mai

Großes Gemeinde- und Kindergartenfest

Kindergarten ist am Gottesdienst beteiligt, Waffelbacken und Aktionen

Ab 11.00 Uhr

Ab 06. Juni

Schultütenbasteln im Kindergarten

Nachmittags 4-5 Kinder,

Einladung folgt

05. Juni

Tagesausflug der Vorschulkinder der grünen Gruppe in die Naturwerkstatt Hennef, anschließend Spaziergang

Bis ca. 16.00 Uhr

07.Juni

Tagesausflug der Vorschulkinder der gelben Gruppe  in die Naturwerkstatt Hennef, anschließend Spaziergang

Bis ca. 16.00 Uhr

30. Mai und

21. Juni

Verkehrserziehung

Vorschulkinder der grünen Gruppe

14.00-15.30 Uhr

14. Juni und 27. Juni

Verkehrserziehung

Vorschulkinder der gelben Gruppe

14.00-15.30 Uhr

07. Juli

Abschiedsgottesdienst der Vorschulkinder, anschl. Kaffeetrinken im Gemeindesaal

15.00 Uhr

11. Juli

Medienworkshop für die Vorschulkinder, Thema „Wasser“; durchgeführt vom Arbeitskreis „Neue Medien“

vormittags

20. Juli

Rausschmiss der Vorschulkinder aus dem Kindergarten

13.30 Uhr

23.Juli – 10. August  Kindergarten geschlossen - Sommerferien

14. August Konzeptionstag – Kindergarten ist für die Kinder zu

 


Aktuelles:

Reise in die Bronzezeit

Am 5.6. und 7.6.2018 machten wir mit den Vorschulkindern in 2 Gruppen einen Ausflug der ganz besonderen Art. Wir besuchten einen Kurs zum Bronzegießen.
Nach einem gemütlichen Frühstück im Kindergarten machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof.
Unser Halt war in Hennef-Blankenberg, wo wir uns dann bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel entlang an Feldern und Wiesen auf den Weg nach Hennef-Stein zur Naturwerkstatt machten.
Dort wurden wir von Tobias, unserem Kursleiter, empfangen.
Nachdem die Kinder verschiedene Metalle kennengelernt haben, anfassen durften und viel darüber gelernt haben, ging es auch schon los.
Die Kinder haben in Lehmquadern, die sie selber erstellt haben, ihre Wunschform (Herz, Schwert, Axt, Eisenbahn etc.) eingedrückt und modelliert.
Im Anschluss durften die Kinder in Kleingruppen aus Kupfer (100 g) und Zinn (12g) die richtige Menge zusammenstellen, mit Hilfe einer Waage.
Der aufregendste Teil kam dann, als Tobias den Ofen vorheizte für den Schmelzvorgang. Bei 1000°C sah das geschmolzene Metall aus wie Lava und man spürte die enorme Hitze.
Aus sicherem Abstand konnten die Kinder dann miterleben wie „die Lava“ in ihre erstellten Lehmformen gegossen wurden, und sprühende Funken brachten die Kinderaugen zum Strahlen.
Erstaunlich schnell kühlten die Kunstwerke ab und konnten mit einer Zange aus der Form geholt werden, um von den Kindern dann anschließend noch 3 Sekunden im Wasserbad komplett abgekühlt zu werden.
In Eigenleistung wurden die Werke mit Feilen, so gut es ging glatt gefeilt und Tobias machte den letzten Feinschliff an der Maschine.
Die Kinder konnten nun endlich ihre selbstgegossenen glänzenden Werke bestaunen und mit nach Hause nehmen.

Um das schöne Wetter zu nutzen, machten wir uns dann auf den Weg zur Burg Blankenberg, wo die Kinder ausreichend Zeit zum Picknicken und Toben hatten.
Die Ruine wurde unsicher gemacht und der wunderschöne Ausblick wurde genossen.
Nach diesem sehr gelungenen Tag machten wir uns dann am Nachmittag auf den Heimweg.

Es war ein sehr schöner Tag mit viel spannenden und aufregenden Erlebnissen, und jetzt freuen sich die Kinder auf ihre Schultüten, den Abschiedsgottesdienst und natürlich auf die Schule.

Jessica Martens und Carina Bonert

 

Partizipation im Kindergarten

Partizipation bedeutet „die Teilhabe“.
Wir lassen unsere Kinder an Aktionen, Feiern und dem Tagesablauf bewusst mehr teilhaben.
Kinder sollen Entscheidungen und Abstimmungen bewusst wahrnehmen und verstehen können. Sie lernen, sie zu respektieren und zu akzeptieren.
Wie machen wir das?
Wir haben „Abstimmungs-Steinchen“ eingeführt. Damit können die Kinder anhand von Bildern ihre Meinung zu verschiedenen Themen äußern.
Aktuelles Beispiel ist das gemeinsame Frühstück: Anhand von Bildkärtchen werden den Kindern verschiedene Lebensmittel vorgeschlagen. Mithilfe der bunten Steinchen können sie dann ihre Favoriten auswählen.
Im Anschluss werden alle Steinchen gemeinsam gezählt; dabei kann es natürlich vorkommen, dass eigene Wünsche von der Mehrheit nicht gewählt wurden. So erleben die Kinder Frustrationstoleranz.
Auf diese Art und Weise werden auch Spiele im Stuhlkreis ausgewählt.
Bei der Auswahl der Gerichte des warmen Mittagessens werden Kinder ebenso mit einbezogen.
Den Singkreis gestalten die Kinder aktiv mit und äußern ihre Wünsche und Ideen.
Auch zum Thema „Raumgestaltung“ bringen die Kinder eigene Ideen ein, wie z.B. die Farbauswahl der Gruppenraumwände.
Entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand werden einige Regeln und Absprachen gemeinsam besprochen und aufgestellt (z.B.: Wie viele dürfen in das Bällebad, in den Flur?).
Außerdem kann jeder selbst entscheiden, in welchem Rahmen er seinen Geburtstag im Kindergarten feiern möchte (z. B. in der eigenen Gruppe oder mit allen im gemeinsamen Singkreis).
Die Kinder sind aktiv am Geschehen im Kindergarten beteiligt. Wir räumen ihnen Mitbestimmung ein. Sie lernen dabei, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern.

Mehrere Mitarbeiterinnen haben an Fortbildungen zum Thema „Partizipation“ teilgenommen und davon einige neuen Ideen mitgebracht, die nun umgesetzt werden können.

Julia Hönicke

 

Liebe Mama, nimm als Gabe ...“ - Ein Elternnachmittag zum Muttertag

Seit einigen Jahren gibt es bei uns im evangelischen Kindergarten im Frühjahr einen besonderen Nachmittag. Es gab schon einen Oma-Opa-Nachmittag, im letzten Jahr hatten wir die Väter eingeladen. Daher lag es dieses Jahr nahe, alle Mamas einzuladen. Der Termin war der 08. Mai, eine Woche vor dem traditionellen Muttertag.

 Wir hatten schon lange vorher überlegt, was wohl den Mamas eine Freude machen würde. Auf jeden Fall natürlich Kaffee und Waffeln für das leibliche Wohl, so viel war schnell klar. Außerdem natürlich zwei verschiedene Bastelangebote, damit man auch etwas Schönes mit nach Hause nehmen konnte. Dabei fiel die Wahl auf kleine Teelichtuntersetzer mit frühlingshaften Blüten und Glitzermotiven sowie Rahmen aus fester Pappe, die mit Faltmotiven verziert werden konnten, z.B. Blüten, Schmetterlinge und Käfer. Beides wurde fleißig gebastelt.

 Zum Einstieg in den Nachmittag gab es ein kleines Programm aller Kinder für die Mütter im Außengelände ums Klettergerüst herum. Frau Maar begrüßte alle Anwesenden, und die Kinder sangen das Lied „Der Maikäfer Hugo“. Danach bekam jedes Kind eine Blume und stellte sich damit vor seine Mama. Von allen gemeinsam erklang  laut das Gedicht:

Liebe Mama,

nimm als Gabe diese kleine Blume an.

Sie ist alles, was ich habe,

alles, was ich schenken kann.

Und zum Schluss, da bitt ich dich:

lieb immer mich, so wie ich dich!

Mit diesen Worten übergab jedes Kind seiner Mama die Blume, was für viel Freude und kleine Tränen der Rührung sorgte. Anschließend ging es los mit Essen und Trinken, Basteln und vielen netten Gesprächen.

Außerdem sollte es noch einmal einen Auftritt der Kinder aus der 1x wöchentlich stattfindenden Tanz-AG geben. Hierfür übten die entsprechenden Kinder 10 Tage lang jeden Tag 4 Tänze aus ihrem Repertoire. Die beiden ersten, ein indianisches Lied sowie ein Lied von Rolf Zuckowski, wurden dann am Mütternachmittag von allen Kindern mit ihren Müttern getanzt. Zwei andere Tänze, ein peppiges französisches Lied sowie ein altes russisches Kinderlied, führten dann nur die Kinder aus der Tanz-AG vor. Auch diese Aktion wurde ein voller Erfolg und alle Teilnehmer und Mitwirkenden hatten dabei viel Spaß.

 Am Ende des Nachmittags waren alle Waffeln aufgegessen, und Mamas und Kinder hatten mit uns einen schönen gemeinsamen Nachmittag verbracht.

 Am nächsten Tag hing ein silbernes Herz an unserer Pinnwand:

„Liebe Erzieherinnen, danke für den tollen Muttertag im Kindergarten!“

 Danke, liebe Mamas, dass Ihr alle dabei wart!

Mechthild Vogt


Nur noch 7 Monate ...

Man könnte meinen, dass 7 Monate noch ziemlich lange dauern. Doch gerade für uns Vorschulkinder verfliegt diese Zeit im Moment viel zu schnell.

 Lange haben wir darauf gewartet, endlich die Großen bei uns im Kindergarten zu sein! Nach den Sommerferien war es endlich dann so weit: Wir sind Vorschulkinder! Am Anfang mussten wir uns erst mal an den Gedanken gewöhnen. Wir sind tatsächlich die Großen!

 Bei uns im Kindergarten ist es so, dass sich jede Gruppe mit ihren Vorschulkindern einmal in der Woche zum Vorschulkindertreff trifft.

 Hier bereiten wir uns auf die Schule vor. Wir arbeiten an unterschiedlichen Themen, lernen, lachen und machen auch schon mal Quatsch. Jedes Kind hat eine eigene Vorschulmappe, die wir auch mit nach Hause nehmen dürfen, wenn es in die Schule geht.

 Der Vorschulkindertreff findet meistens in unserem neuen Kindergartenraum statt, der direkt neben unserem Kindergarten ist. Doch manchmal machen wir auch Ausflüge!

 Bis zum Sommer werden wir die Feuerwehr, die Bäckerei Gilgens und sogar den Flughafen Köln/Bonn besuchen. Zwischendurch besucht uns Herr Zöller, der Polizist für die Verkehrserziehung, um uns vieles über den Straßenverkehr beizubringen. Kurz bevor es in die Schule geht, basteln wir unsere tollen Schultüten und dürfen sogar einmal im Kindergarten übernachten!

 Doch bis dahin dauert es noch sooooo lange ...

 Eure ungeduldigen Vorschulkinder aus dem Evangelischen Kindergarten.

Carina Bonert

 


Erntezeit im Kindergarten

Schon vor vielen Jahren haben wir auf unserem Außengelände ein Hochbeet angelegt.
Wir wollten damit erreichen, dass die Kinder vor Ort verschiedene Naturkreisläufe beobachten können.
Zuerst erwachten unsere Kräuter aus dem Winterschlaf – Melisse, Salbei, Minze und Schnittlauch haben wir schon vor Jahren gepflanzt. Aus unerfindlichen Gründen lieben die Kinder es, auf Schnittlauchhalmen zu kauen.
Dann kam leider der nasse Frühling und damit auch die Schnecken. Als sich diese dann auch noch über unsere frisch gesetzten Gurkenpflanzen hermachten, war Schluss mit lustig!
Unsere Kinder helfen jedes Jahr mit beim Pflanzen und schleppen fleißig Blumenerde heran.
Ein paar sehr Begabte unterstützen uns sogar beim Unkrautjäten.
Das Schönste ist natürlich das Ernten.
Dank des milden Winters hatten wir dieses Jahr eine Menge Erdbeeren zu pflücken. Dann folgten der Kohlrabi, die Tomaten, die Gurken und erstmals sogar Zucchini.
Bei den Kindern sind die Gurken der Renner: einfach als „Fingerfood“ zum Frühstück oder draußen von der Hand in den Mund.
Jetzt ist leider fast alles abgeerntet. Ein paar Tomaten warten noch auf Sonnenstrahlen, um rot zu werden, und unsere Sonnenblumen stehen noch in Blüte.
Bald werden auch diese unser Beet verlassen haben und die Kräuter wieder in den Winterschlaf gehen.
Aber da haben wir keine Sorge: Der nächste Frühling kommt bestimmt!!

Michaela Peglow und Jessika Stierle

(Erzieherinnen der gelben Gruppe)

 

Papa-Nachmittag im evangelischen Kindergarten

An einem schönen Tag folgten zahlreiche Väter oder ihre Vertreter (Opas, Onkels) unserer
Einladung, den Nachmittag im Kindergarten mit ihren Kindern und den Erzieherinnen zu
verbringen und an einigen gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen.
In den verschiedenen Räumlichkeiten und auf dem Außengelände konnte man Papierflugzeuge gemeinsam falten, Bilder mit Strohhalmen und Farbe gestalten und mit Nägeln auf die Holzbrettchen einige Motive hämmern und mit bunter Wolle verzieren.
Bei den Arbeiten mit Hammer zeigten unsere Väter und ihre Kinder hervorragende
handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten und Ausdauer. Die meisten Bilder waren für die daheimgebliebenen Mamas hergestellt.
Die Erzieherinnen hatten für das leibliche Wohl gesorgt und leckere Waffeln reichlich gebacken.
Der Nachmittag war für alle Beteiligten informativ und angenehm.

 


Bewegung auf Rädern im evangelischen Kindergarten

Damit unsere Kinder auch an regnerischen Tagen genug Bewegung bekommen, ist unser Flur im Eingangsbereich mit verschiedenen Spielmöglichkeiten, wie einer Kletterwand, einer Wippe und Rollbrettern, ausgestattet.
Um den Bewegungs- und Spielraum atraktiver zu gestalten, haben wir uns 2 Fahrzeuge gewünscht, mit denen der Flur in seiner vollen Länge von den Kindern genutzt werden kann.
Da kam uns dann der Förderverein zur Hilfe. Schon seit vielen Jahren finanziert uns der Förderverein tolle Spielsachen, Ausflüge und Fahrzeuge z.B. für unser Außengelände.
Die 2 neuen Fahrzeuge können von insgesamt 4 Kindern genutzt werden und sorgen für reichlich Trubel und Freude beim Fahren.
Wir möchten uns ganz recht herzlich bei allen Mitgliedern und Spendern, auch im Namen unserer Kinder, bedanken.

Jessika Stierle (Erzieherin und Kassenwart des Fördervereins)

 


Lesezeit im Kindergarten

Weihnachtszeit ist Vorlesezeit ..., wenn es danach geht, dann ist bei uns das ganze Jahr Weihnachten.
Seit 2015 befindet sich nun in jeder unserer drei Gruppen eine Leseecke.
Den Kindern steht dort eine Auswahl von Büchern zur Verfügung, in denen sie nach Herzenslust blättern können.
Am schönsten ist es natürlich, wenn sich Zeit zum Vorlesen findet.
Die Bücher werden regelmäßig ausgetauscht, so dass die Kinder eine möglichst große Vielfalt kennenlernen.
Dazu gehören neben lustigen und spannenden Geschichten auch Sachbilderbücher aus verschiedenen Bereichen, die mit großem Interesse betrachtet werden.
Auch in unserem Morgenkreis spielt Kinderliteratur eine große Rolle. Dort hören wir Klassiker wie den „Räuber Hotzenplotz“ oder Märchen, ebenso wie neuere Geschichten und Bilderbücher.
Jetzt in der Karnevalszeit gruselt es gewaltig in unserem Kindergarten und Geschichten von Gespenstern, Monstern und Vampiren sind aktuell.
Immer wieder beliebt sind in unserer Gruppe die Geschichten von „Oma und Frieder“ von Gudrun Mebs, von denen die Größeren schon Teile des Textes mitsprechen können.

Letzten November bekamen wir zum „Weltvorlesetag“ eine Einladung in die Gemeindebücherei, wo Bürgermeister Dr. Storch einigen unserer Kinder von „Petterson und Findus“ und „Mama Muh“ vorlas.
Anschließend blieb noch genug Zeit, in der großen Auswahl von Büchern zu stöbern.
Seit Anfang dieses Jahres bekommen wir jeden Mittwoch Besuch von einer freiwilligen Mitarbeiterin der Bibliothek, die sich mit einer Kleingruppe zur Vorlesezeit zurückziehen kann.
Die Bücherei unterstützt uns auch regelmäßig bei unserer Projektarbeit, indem sie uns „Bücherkisten“ zum jeweiligen Thema zusammenstellt.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen uns möglichst viel Zeit zum Lesen und viele schöne neue Bücher!

Michaela Peglow   Erzieherin gelbe Grupp

 


Sprachförderung im Kindergarten

Mein Name ist Martina Patzke-Quadt und ich arbeite seit März 2014 als Erzieherin im evangelischen Kindergarten.

Im Februar 2015 bot sich mir die Möglichkeit, an einem Kompaktkurs für elementare Sprachförderung des Kolping-Bildungswerks Köln teilzunehmen. Nach der Prüfung Ende Juni 2015 bin ich nun Fachkraft für elementarpädagogische Sprachförderung.

Der wesentliche Unterschied der alltagsintegrierten Sprachförderung besteht darin, dass Kinder nicht mehr aus der Gruppe genommen werden, um in Einzelsituationen „unterrichtet“ zu werden, sondern dass im Gruppenalltag mehr sprachfördernde Situationen geschaffen werden.

Wichtig ist besonders für die neuen Kinder, eine positive Beziehung zu den Erzieherninnen aufzubauen. Eine gute Beziehung ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Sprachentwicklung. Dies gilt besonders auch für fremdsprachige Kinder, denn wenn man jemanden mag, möchte man auch mit diesem Menschen reden.

Zur Integration der fremdsprachigen Kinder spiele ich mit ihnen ein mimisches Erzähltheater. Durch ständiges Wiederholen über einen festgelegten Zeitraum lernen die Kinder kleine Sätze in der deutschen Sprache für den „sofortigen Gebrauch“.

Man sieht sehr schnell kleine Erfolge und die Kinder haben Spaß beim Lernen. Gerade „Spaß“ ist ein weiterer wichtiger Punkt. Mit Spaß lernt man besser, schneller und nachhaltiger.

Für die angehenden Schulkinder gibt es ein Testverfahren, bei dem man schnell erkennt, in welchem Bereich die Kinder gefördert werden sollten oder wo kein Förderbedarf besteht.

Hierzu gibt es ein Feld von Möglichkeiten und Spielen.

Im Gruppenalltag arbeiten wir mit Singspielen, Erzählkursen, Bilderbuchbetrachtungen, themenbezogenen Projektarbeiten und vielem mehr.

Bei uns wird Musik gemacht, getanzt, geturnt - und alles begleitet mit Sprache.

   


 

 Ich lade dich in meinen Kindergarten ein!

 Aufgrund des positiven Anklanges vor zwei Jahren luden die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens am 15.April 2015 wieder alle Omas und Opas zu einem gemeinsamen Nachmittag ein.

An diesem Tag wurden alle Kinder von den Großeltern im Kindergarten abgeholt, dann ging es gemeinsam zum Gemeindesaal in der Kirche. Dort war schon alles vorbereitet für das gemütliche Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen und Plätzchen - für die Kinder natürlich statt Kaffee nur Mineralwasser und Tee! Der Apfelkuchen war von den älteren Kindern mit Hilfe einer Erzieherin ganz frisch gebacken worden und schmeckte fantastisch!!!

Zuvor zeigten die Kinder, was sie so im Kindergarten machen, in Form eines kleinen Programms. Es wurde ein lustiges Frühlingslied gesungen und ein Lied mit Orff-Instrumenten begleitet sowie ein Bewegungsspiel vorgetragen und ein toller Tip-Tap-Tanz aufgeführt. Alle Großeltern waren begeistert und stolz auf ihre Enkel und die Kinder freuten sich über den vielen Beifall.

Nach getaner Arbeit fand nun unser Kuchen bei Groß und Klein viel Anklang. Die Omas und Opas lernten sich näher kennen und es wurde sich rege über die „Freuden des Großelternseins“ ausgetauscht.

Da man nach dem Sitzen ja unbedingt Bewegung braucht, ging es dann noch auf das Spielgelände des Kindergartens. Dort tobten die Kinder sich aus und konnten zeigen, was sie können. Die Großeltern, die das erste Mal bei uns waren, hatten die Möglichkeit, sich den Kindergarten anzusehen.

Als wir gegen 16.00 Uhr alle nach Hause gingen, waren wir uns einig:

 Es war ein sehr schöner Nachmittag und das machen wir nächstes Jahr wieder!


 

Musik und Bewegung - Bewegen zu Musik - das Tanzprojekt

 Seit Ende Oktober 2014 mache ich mit einigen unserer Kinder etwas, was ich mir schon sehr lange vorgenommen hatte: ein Tanzprojekt, mit einer festen Gruppe und regelmäßigen Treffen einmal in der Woche.

Nach der Vorstellung meiner Idee im Team habe ich, ganz im Sinne der Partizipation, der gesamten Kindergruppe im morgendlichen Singkreis das Projekt vorgestellt. Die Kinder konnten sich danach selbstständig entscheiden, unabhängig von Alter und Gruppenzugehörigkeit, ob sie mitmachen wollten oder nicht. Sie sollten auch bedenken, dass es sich um eine verpflichtende Teilnahme handelt und wir immer neue Tänze lernen, die wir zu verschiedenen Anlässen vorführen.

Wir vereinbarten noch, dass das Zeichen, mit dem ich die Kinder aus den 3 Gruppen am Projekttag jeweils zusammenrufe, der Schellenkranz sein soll. Wenn ich diesen spiele und damit in den Gruppen herumkomme, treffen wir uns zum Tanzen in der Turnhalle.

 

Mit großer Begeisterung starteten wir mit einem indianischen Tanz, „der Baum, das Feuer, der Wind, das Wasser“. Jedes Kind konnte sich im Laufe der Projekteinheiten in die 4 genannten Elemente eindenken und sich entscheiden, im Tanz eines davon zu verkörpern. Mit farbigen Tüchern (grün für den Baum, blau für das Wasser, schwarz für den Wind, rot für das Feuer) wurden die Kinder nach der Wahl ihres Elementes gekennzeichnet. Während des Tanzes kam jedes Kind einmal in den Mittelpunkt des Kreises, um die charakteristische Geste für sein Element zu zeigen. Bei unserer Adventswerkstatt führten wir den Tanz auch den Eltern vor.

 

Unser neuer Tanz heißt „Tiptap“, ein Lied von Rolf Zuckowski. Er erzählt darin die Geschichte eines Kindes, das in der Nacht von Geräuschen im Haus geweckt wird. Ein Schatten kommt die Treppe herunter und das Kind geht näher heran, um festzustellen, was passiert. Nach und nach kriecht es auch auf allen vieren hin und entdeckt den „Geist, der Papa heißt“, beim nächtlichen Naschen am Kühlschrank. Alles ist also gut - nun aber „schnell ins Bett und beide Augen zu - für heut ist Ruh!“

Diese Geschichte stellen die Kinder in Tanzform dar. Ziel soll es sein, diese Vorführung für die anderen Kinder an Weiberfastnacht selbstständig durchzuführen.

Bis zu den Sommerferien werden wir uns noch mit der Umsetzung von Lieblingsliedern der Kinder in Tänze befassen. Zum Abschluss wollen wir einen choreographisch anspruchsvollen Tanz, den „Sascha“, einüben.

Und vielleicht machen wir im neuen Kindergartenjahr auch noch weiter - Spaß haben wir auf jeden Fall ...

 _Mechthild Vogt

 

Das monatliche Ritual im Kindergarten

Bei uns im Kindergarten findet einmal im Monat ein gemeinsames Frühstück statt.
Alle Kinder freuen sich immer sehr und warten schon voller Vorfreude darauf. Wir achten besonders auf eine Vielfalt und Abwechslung für die Kinder, so gab es schon Brötchen mit Wurst und Käse, Rührei, Gemüse, Vollkornbrot, Sandwich, Müesli oder süßes Frühstück. Ebenso nehmen wir Rücksicht auf die Essgewohnheiten verschiedener Kulturen. Das gemütliche und besinnliche Zusammensitzen in jeder Gruppe ist ein guter Start in den Tag für Kinder und Erzieherinnen. Nach unserem Singkreis gehen die Kinder in ihre Gruppe und setzen sich an den schön gedeckten Tisch, weil auch die Kinder an diesem Morgen verwöhnt werden.
Im Vorfeld schneiden wir oft mit den Kindern zusammen, ob Gurke, Paprika oder Geflügelfleischwurst. Jedes Kind hilft immer gern mit und freut sich sehr.
Wenn alle satt und glücklich sind, räumen wir zusammen auf.
Für die Zutaten sorgen wir, dafür wurde eine Frühstückskasse angelegt, in die jede Familie einmalig im Kindergartenjahr, einen kleinen Betrag einbezahlt.
Am Gründonnerstag gab es ein besonderes Highlight, es war der Osterhase zu Besuch und hat auch für alle etwas da gelassen. Die Kinder gingen schnell in den Garten und machten sich auf die Suche. Es wurden bunte Ostereier gefunden und in der Gruppe waren noch die selbst gebastelten Körbchen gefüllt worden. Zum gemeinsamen Frühstück durften die bunten Ostereier gegessen werden. Das gefiel allen sehr.

Geschrieben von Julia Seidler